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Coenzym-Q10-Studie wegen fehlender Wirksamkeit gestoppt

11Jun2011

 

Ubichinon

Ein amerikanisches Institut für die Erforschung von neurologischen Krankheiten (NINDS) hat eine Studie, die herausfinden sollte, ob sich die Gabe von hohen Dosen des Coenzyms Q10 auf den Fortschritt und die Symptomatik der Parkinson-Krankheit positiv auswirkt gestoppt, weil schon frühzeitig klar wurde, dass keinerlei statistisch relevante Effekte im Vergleich zum Plazebo feststellbar sind.

In der Vergangenheit wurde häufig das Conenzym Q10 als wirksames Mittel gegen das Fortschreiten der weit verbreiteten neurologischen Erkrankung angepriesen, auch wenn die Wirksamkeit noch nie bewiesen werden konnte. Die angebliche Wirkung wurde oft mit der Vermutung begründet, dass (vereinfacht dargestellt) das Coenzym Q10 den oxidativen Stress vermindert. Der oxidative Stress wiederum soll mitverantwortlich dafür sein, dass die Krankheit schnell fortschreitet, was zwar ebenfalls nicht bewiesen ist, aber eine durchaus gängige Theorie darstellt.

Da die NINDS nun bei der klinischen Studie mit immerhin 600 Patienten aber wieder keinen neuroprotektiven Effekt von Q10 feststellen konnte muss diese Theorie zukünftig noch kritischer hinterfragt werden.

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