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DaTSCAN erst jetzt in den USA verfügbar
22Jan2011
Mit der DaTSCAN Methode lassen sich mit Hilfe einer leicht radioaktiven Substanz und einem Gerät, das einige Stunden nach der oralen Aufnahme der Substanz die Verteilung im Gehirn aufzeichnet, die vorhandenen Substantia Nigra Zellen, die für die Produktion des Botenstoffs Dopamin verantwortlich sind, visualisieren. Anhand des entstandenen Bildes erkennt der Nuklearmediziner meistens sofort eindeutig, ob der gescannte Patient an Parkinson leidet oder nicht. Der DaTSCAN wird in Europa bereits seit zehn Jahren eingesetzt, und steht auch Kassenpatienten zur Verfügung. Er wird aufgrund der hohen Kosten allerdings nicht bei eindeutigen Fällen eingesetzt. Insgesamt wurden bereits 300.000 Personen weltweit gescannt.
Wie die Michael J. Fox Stiftung nun bekannt gibt, wird die Methode jetzt auch in den USA verfügbar, hat also eine Zertifizierung der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Die Stiftung erhofft sich neben der Sicherheit für Parkinson Patienten und weniger Fehldiagnosen auch bessere Ergebnisse bei Parkinsonstudien, insbesondere für Studien mit Patienten im frühen Stadium der Krankheit. Theoretisch lässt sich mit DaTSCAN die Krankheit nämlich bereits erkennen, wenn die Symptome noch gar nicht oder sehr dezent sichtbar werden. Allerdings ist eine breite viele Personen umfassende Untersuchung aufgrund der hohen Kosten zurzeit kaum denkbar.
Hier der Link zum Bericht der Michael J. Fox Stiftung (englisch):
Hier mehr allgemeine Informationen zum DaTSCAN:
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